Die Freie Trauung


Eine Hochzeitszeremonie, die die Herzen der Anwesenden berührt und an die sich alle gerne erinnern werden, wünscht sich wohl jedes Paar, das aus Liebe JA zueinander sagt.

Lebendige Zeremonien öffnen unsere Herzen und erheben unseren Geist
Unabhängig von den förmlichen und oft lieblosen Vorgaben von Kirchen oder Standesämtern kann eine Freie Trauung als echte lebendige Hochzeits-Zeremonie gestaltet werden, die alle Anwesenden berührt. Und sie kann überall dort stattfinden, wo das Brautpaar sich dies wünscht.

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Unabhängig vom Geschlecht erleben viele Paare ihre standesamtliche Trauung vor allem als eher nüchterne Eintragung einer Lebenspartnerschaft.
Selbst wenn die Standesbeamten einen schönen Text verlesen, wird die meist kurze, eher förmliche Prozedur im Rathaus nur selten als echte Hochzeit erlebt.

Wer aktiv im christlichen Glauben und einer bestimmten Gemeinde beheimatet ist, wird natürlich dort heiraten wollen. Aber das trifft für immer weniger Menschen zu.

Immer mehr Menschen haben einerseits eine eher distanzierte Haltung zu den Amtskirchen und ihren Vertretern und sind sich andererseits aber durchaus bewusst, dass das Leben heilig ist, dass wir spirituelle Wesen sind … dass eine Hochzeit keine Formalie ist, sondern ein Sakrament.

Die Ehe ist ein Sakrament, dass nicht die Kirche oder ein Vertreter einer Kirche einem Paar spendet, sondern das sich vielmehr die Partner, die die Ehe miteinander eingehen, selbst gegenseitig spenden.
Dies gilt natürlich auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaften!

Was die Ehe betrifft, so gibt es meiner Meinung sehr seltsame Ansichten von Seiten der Amtskirchen. Evangelische Kirchen etwa betrachten die Ehe gar nicht als Sakrament. Nach evangelischem Eheverständnis bekennen sich zwei Menschen vor Gott und der Gemeinde zueinander und erbitten Gottes Segen. Auch gleichgeschlechtliche Paare können eine Ehe miteinander eingehen.

Das Eherecht der katholischen Kirche ist recht kompliziert. Die Ehe wird zumeist als Sakrament betrachtet, das die Partner sich selbst spenden. Nur Mann und Frau dürfen aus Sicht der Kath. Kirche eine Ehe miteinander eingehen. Es gibt eine Vielfalt von Regeln, die zu beachten sind.

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Zeremonien an sich sind weder etwas Juristisch-rechtliches noch etwas Kirchliches. Insbesondere eine Hochzeits-Zeremonie ist spiritueller Natur. Es geht nicht darum, lediglich einen bestimmten Ablauf von Handlungen chronologisch oder sachlich korrekt durchzuführen, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen (tote Rituale).

Zwei Seelen möchten sich vielmehr für eine unbestimmte – oder eine bestimmte Zeitspanne – für einen gemeinsamen Lebensweg miteinander verbinden.

Eine individuelle Trauung kann keinen starren Regeln folgen. Gerne gehe ich als Freier Seelsorger und Zeremonienleiter auf die individuellen Wünsche des Paares ein.

Die gesamte Zeremonie kann mit mir gemeinsam gestaltet werden: der Ablauf, die Texte, die Musik …

Sehr gerne schreibe und halte ich natürlich eine individuelle Hochzeitsrede.
© 2017 by Christoph Taterka